Scriptito : Gundula Schmidt-Graute

Kultur

Barocke Wunderwelt in Augusts Schatzkammer

Ein Rundgang durch das Historische Grüne Gewölbe - ein Museum aus dem Jahr 1733

Dresden (KNA) Im Vorgewölbe, wo die Besucher auf den Einlass in die Sicherheitsschleuse warten, ist alles wie gewohnt. In Vitrinen werden emaillierte Teller aus Limoges, Trinkhörner aus reich verziertem Büffelhorn aus dem 14. Jahrhundert und Perlmuttschmuck gezeigt. Hier ist noch die Abteilung Mittelalter und Renaissance. Dann durch die Schleuse, die den Besucher von oberflächlichem Staub befreit, hinein in die barocke Wunderwelt, in Augusts Schatzkammer. Kühl und dämmrig ist es im Bernsteinkabinett. So kommt der warme Goldton der Kostbarkeiten aus Bernstein

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Die Restauratorten hatten kaum mehr als ein paar Spiegelscherben, alte Zeichnungen und Aquarelle aus der Vorkriegszeit als Vorlagen zur Verfügung. Mit zwei Räumen, die Bronzeskulpturen aus dem Barock und der Renaissance zeigen, endet der Rundgang. Karten zu 11,50 Euro sind im Vorverkauf bei den Staatlichen Kunstsammlungen und bei der Dresden Werbung- und Tourismus, telefonisch oder per E-Mail zu bekommen. Pro Tag liegen auch 220 Karten in den beiden Tourist-Informationen am Dresdner Hauptbahnhof und auf dem Theaterplatz (Schinkelwache) bereit.

Gundula Schmidt-Graute

KNA, September 2006